Burnout

Burnout- Syndrom

Obwohl das Burnout- Syndrom von manchen auch heute noch als Modediagnose angesehen wird, ist es bereits in den 1970er Jahren in den USA bei dem schon damals durch lange Schichtdienste stark geforderten Krankenpflegepersonal bekannt geworden und fand später eine Ausweitung auch auf andere Berufe.

Allgemein ist man sich unter Fachleuten einig, dass die Symptome in drei Kategorien eingeteilt werden können:

Erschöpfung:

Resultierend aus einer emotionalen oder auch körperlichen Anspannung fühlt sich der Betroffene antriebslos, geschwächt und müde. Die Frustrationstoleranzgrenze ist deutlich gesunken.

Depersonalisierung:

Als Schutz wird eine Distanz zu Kollegen und Kunden hergestellt, was bis zur Gleichgültigkeit gehen kann. Die Arbeit wird ab sofort nur noch auf der Sachebene abgeleistet.

Misserfolg:  

Der Betroffene erlebt sich selbst als erfolglos, da Anforderungen, die an Ihn gestellt werden nur ungenügend abgearbeitet werden. Die eigene Tätigkeit wird nicht mehr als sinnvoll erachtet.

Laut Schätzungen verursacht das Burnout- Syndrom in der EU jährlich ca. 20 Milliarden Euro Kosten und viele andere Probleme.

Angesprochen sollen sich hier nicht nur Betroffene fühlen, sondern auch die Arbeitgeber!

Das Burnout-Syndrom kann ähnliche Symptome wie das Boreout-Syndrom aufweisen: Der Begriff stammt vom englischen bore = (sich) langweilen und bezeichnet den Zustand beruflicher Unterforderung und Unzufriedenheit. Dieser Zustand kann von gleichzeitig hoher Geschäftigkeit und reduzierter Leistungsfähigkeit sowie emotionaler Erschöpfung begleitet sein.